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Berufsschule Zimmerer

ABSCHLUSS:

  • Zimmerer/ Zimmererin
  • Hochbaufacharbeiter/ Hochbaufacharbeiterin

Inhalte/Lernfelder:

Der Zimmerer arbeitet hauptsächlich mit dem sehr vielseitigen Roh- und Werkstoff Holz. Als nachwachsender Baustoff ist Holz besonders ökologisch aber auch wirtschaftlich. Der richtige Einsatz dieses Baustoffes auf der Baustelle erfordert sehr gute Kenntnisse über die bauphysikalischen Eigenschaften des Materials, seinen vernünftigen Schutz und die erforderlichen Verbindungstechniken.

Die 18 Lernfelder in den drei Ausbildungsjahren umfassen im Wesentlichen folgende Tätigkeiten deren theoretische Grundlagen in der Heinrich Metzendorf Schule unterrichtet werden:

  • Fertigung und Errichtung von klassischen Bauwerksteilen wie Dachstuhlkonstruktionen jeglicher Art, Fachwerke, Balkenlagen oder Dachgauben.
  • Planung, Abbund und Montage von modernen Holzrahmenbaukonstruktionen unter Berücksichtigung aktueller Energieeinsparung (z.B. Passivhausbau)
  • Innenausbau von Gebäuden mit leichten Trennwänden, Wand und Deckenverkleidungen
  • Sanierung von Bauteilen im Besonderen auch nach den Anforderungen des Denkmalschutzes oder einer verbesserten Energieeffizienz
  • Treppenbau
  • Hallenbinderkonstruktionen und Fassadenbau
  • Computergestützte Planung und Konstruktion mittels spezieller Holzbausoftware

Die Ausbildung im Zimmererhandwerk erstreckt sich über drei Jahre und endet mit der Gesellenprüfung. Die Beschulung erfolgt im Blockunterricht von meist zwei Schulblockwochen.

Fördermöglichkeiten:

In einem Förderkonzept arbeitet der Fachbereich Bautechnik über die gesamte Ausbildung mit Förderlehrern/innen zusammen. Ein spezieller Stütz- und Förderunterricht ermöglicht individuell angepasstes Lernen für schwächere und leistungsstärkereAuszubildende.

Bildungsziele:

Grundlegendes Ziel der Ausbildung ist es, die Schüler/innen zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren von Baupraktischen Lernsituationen zu befähigen. Aufgabenstellungen sollen selbstständig und eigenverantwortlich bearbeitet werden.
Es wird besonders auf eine praxisorientierte Auslegung des vorgegebenen Rahmenlehrplans geachtet. Anhand moderner Medien werden alltägliche berufliche Situationen auf der Baustelle dargestellt (z.B. durch lernfeldorientierte Lehrvideos). Auch mittels im Unterricht verwendeter Modelle (z.B. Walmdach oder Treppe) werden die theoretischen Inhalte und Fragestellungen praktisch mit den beruflichen Alltagssituationen auf der Baustelle verknüpft. Darüber hinaus werden fachbezogene Exkursionen durchgeführt (z.B der Besuch von Baustoffherstellern, ortsnahen Baustellen oder Fachmessen).
Die Zimmererausbildung an der Heinrich Metzendorf Schule ist durch die inhaltliche Kooperation mit der Handwerkskammer Rhein-Main verzahnt. Hier finden an den Standorten Bensheim und Weiterstadt die überbetrieblichen praktischen Lehrgänge statt. Außerdem werden praktische Kooperationsprojekte geplant und ausgeführt.

Aufnahme:

Zugangsvoraussetzung ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Handwerksbetrieb. Bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb sind die Kollegen des Fachbereiches gerne behilflich. Bitte sprechen Sie uns frühzeitig an.

Zukunftsmöglichkeiten:

Bildungsziele - Weiterbildung
Aufgrund der immer geringer werdenden Ausbildungszahlen bei unverändert starker Nachfrage nach guter Zimmererarbeit werden in naher Zukunft die Berufsaussichten von qualifizierten Facharbeitern steigen.
Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung stehen dem Facharbeiter jedoch auch viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Angebote verschiedener Bildungseinrichtungenermöglichen den Abschluss als Bautechniker oder Zimmerermeister. Diese Fachkräfte finden unter anderem in Bauunternehmen, öffentlichen Baubehörden oder entsprechenden Ingenieurbüros Anstellung, oder machen sich selbstständig. Mit entsprechenden allgemeinbildenden Schulabschluss ist die Weiterbildung zum Berufsschullehrer möglich.

Anmeldung:

Ablauf der Anmeldung
Nach Abschluss des Ausbildungsvertrages zwischen Ausbilder und Auszubildenden meldet der Betrieb den Auszubildenden in der Berufsschule an. Informationen zur Einschulung können im Sekretariat oder direkt bei den in den Klassen eingesetzten Kollegen angefordert werden. Die endgültige Aufnahme in der Schule erfolgt am ersten Schultag durch den Klassenlehrer.


Fachbereichsleiter:

Herr Dirk Rensen
Telefon: 06251 8479-39
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